UGC – Was ist User Generated Content?

Bei dir mehrere Male aufgeploppt, im Kopf geblieben, aber nicht richtig verstanden: User Generated Content. Wichtig ist zu verstehen, dass du als Businessfrau/Businessmann die Wahl hast, wie du über dein Produkt/deine Dienstleistung sprichst und wer das für dich übernimmt. Dieser Artikel klärt auf: Was ist User Generated Content und wie nutzt du UGC für dein Business?

 

Beliebt für UGC: TikTok und Instagram – keep it short but simple mit Video Content

Warum dein Umsatz mit „einfachen“ Stories oder Reels durch die Decke schießt

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Das bekannteste Video á la User Generated Content ist von TikTok Userin Trinidad Sandoval aus dem

Jahr 2021. Sie zeigt ein kurzes Video, ohne besondere Effekte, ohne großes technisches Equipment mit großer Wirkung, die so wahrscheinlich niemand kommen sah:

  • In wenigen Minuten zeigt sie, wie eine Augencreme ihre Tränensäcke quasi wegzaubert.
  • Sie wirkt authentisch und glaubhaft.
  • Innerhalb einer Woche war das Produkt komplett vergriffen.
  • Das Video erreichte in kürzester Zeit Millionen Menschen.
  • Sie benötigte zum Dreh wenig Equipment.
  • Kleine Notiz am Rande: Trinidad ist über 60 Jahre alt und spricht mit ihrem Content gezielt eine bestimmte Gruppe Menschen an. Sie nutzt einfache Wege zur Kommunikation und bleibt auf diese Art authentisch und nahbar. Damit schafft sie etwas, dass Marken auf keine andere Art in so kurzer Zeit schaffen: Vertrauen.

UGC User Generated Content – Marken nutzen die Erfahrungswerte von echten Kund/innen

1. Wo du User Generated Content siehst

  • Social Media: am häufigsten begegnest du User Generated Content – UGC in kurzen Videos wie Stories, Reels oder TikToks. Sie ploppen als Werbeanzeigen auf oder sind Teil der Chronik, des Feeds oder des Vlogs.
  • Video Marketing: du merkst, dass UGC am häufigsten als Video auftaucht. Der Grund ist klar: es ist wesentlich leichter ein kurzes Video abzudrehen, als komplexe Grafiken und Bilder zu gestalten. User konsumieren Videos außerdem wesentlich lieber, weil sie einen besseren und intensiveren Einblick in die Marke und dessen Produkte bekommen.
  • Anzeigen: wenn du Instagram nutzt ist es dir bestimmt oft passiert, dass zwischen Stories deiner Kontakte plötzlich Videos auftauchen von Menschen, die du nicht kennst. Dort lernst du, wie du Pflanzen trotz Urlaub bewässerst, wie du lästig juckende Mückenstiche milderst und wie du am besten deinen Kühlschrank reinigst. All diese kurzen Stories sind User Generated Content.

Was jetzt Trend ist existiert bereits seit Stunde 0. Die Menschen haben immer über Marken, Dienstleister oder sonstige Firmen gesprochen: Sie haben ihre Erfahrungen in Videos, Bildern oder Blogs mit anderen geteilt. Dabei entstanden Ratgeber, Tutorials oder Vlogs.

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2. Die Power von UGC User Generated Content

Wenn du selbst Businessfrau/Businessmann bist, weißt du, dass Kund/innen eins am aller meisten brauchen, bevor sie sich für dein Produkt entscheiden: Vertrauen.

Influencer haben eine nie da gewesene Macht: durch ihre Reichweite vertrauen wir darauf, dass was sie sagen der Wahrheit entspricht und die Produkte, die sie nutzen eine gute Qualität haben. Wir denken:wenn viele Menschen dieser Person folgen und ihr vertrauen, kann ich das auch!

  1. Vertrauen: bis sich jemand für den Kauf eines Produkts entscheidet, das bis dato vollkommen fremd für ihn/sie war dauert es in der Regel 7 Berührungspunkte. Manchmal reichen aber auch diese nicht aus.
  2. Echtheit: wenn wir echte Menschen sehen, die in Echtzeit ein Produkt benutzen/anwenden ohne Filter fühlen wir sofort Vertrauen. Wir wissen: das ist keine Mogelpackung.
  3. Verständnis: manchmal ist es einfacher, ein Produkt in seiner Anwendung zu zeigen, damit die Kund/innen es verstehen. Damit ist viel Vorarbeit geschafft und die erste Hürde genommen.

3. Der Unterschied zwischen UGC User Generated Content und Influencer Marketing

Die Grenzen zwischen Influencer Marketing und UGC User Generated Content sind fließend. Beide sind da, um eine Marke zu repräsentieren. Sie zeigen Produkte oder Dienstleistungen und nutzen sie selbst im Alltag.

User Generated Content – die Followerzahl ist nicht relevant

Der größte Unterschied besteht darin, dass für Marken im Bezug auf Influencer Marketing durchaus relevant ist, wie viele Follower ein Account hat. Natürlich spielt es dabei eine Rolle, ob jemand auf Microinfluencer setzt oder lieber mit großen Accounts arbeitet. Die meisten Verträge haben eine gewisse Laufzeit und legen bis ins kleinste Detail fest, wie das Produkt gegenüber der Community präsentiert werden soll.

User Generated Content UGC funktioniert wesentlich entspannter. Die einzige Voraussetzung für die Creators ist, dass sie Spaß an der Arbeit haben und sich gern vor der Kamera zeigen. Eine der Hauptvoraussetzungen also ist, dass die Person, die den Content erstellt nicht Kamerascheu ist. Es ist nicht relevant, wie viele Follower jemand hat, sondern dass du Freude bei deinem Job hast, denn du präsentierst die Produkte nicht deiner Community. Du verkaufst die gedrehten Videos und die Marke, für die du arbeitest postet das Video selbst auf einem der Kanäle, die sie betreiben. Aber: die Arbeit als UGC Creator ist keineswegs mal eben schnell erledigt. Dazu gehören:

  • Recherchearbeit: über das Produkt, dessen Verwendung und ganz klar die Community der Marke.
  • Technisches Verständnis: ein Video drehen die meisten UGC Creators mit dem Smartphone. Auch wenn es sich „nur“ um ein 15 Sekunden Reel handelt, bis das im Kasten ist kann es auch Mal Stunden dauern.
  • Ton, Schnitt, Licht, Regie: ja all diese Dinge sind Aufgabe des UGC Creators. Er/sie will dir das beste Video präsentieren und arbeitet deshalb professionell und qualitativ hochwertig.
  • Up-to-date: Instagram und TikTok sind dynamische Plattformen, die sich ständig verändern. UGC Creators wissen, welche Trends gerade gehyped werden und welche Updates demnächst ausgerollt werden. Sie halten sich auf dem neuesten Stand, damit du als Kund/in von ihrem Wissen profitierst.
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Tipp: User Generated Content kann von jedem kommen. Soweit so gut. Du brauchst keinen großen Account mit einer hohen Follower Zahl. Aber es ist Arbeit, wie jede andere auch. Je professioneller deine Videos sind, desto häufiger wirst du gebucht. Auch wenn dafür keine spezielle Ausbildung nötig ist, ist es für die Qualität der Videos wichtig, dass die Person, die es aufnimmt gutes Equipment nutzt und sich stetig weiterbildet im Punkt Social Media. Die Plattformen verändern sich rasch, deshalb ist es gut, alle Updates im Blick zu haben und deren Funktionen.

2. Wie du als Businessowner/in das meiste aus UGC – User Generated Content rausholst

Betrachte UGC als PR der Moderne. Es ist ein Kommunikationstool, um die Menschen dazu zu bringen, über dein Business zu sprechen. Große Influencer, mit hoher medialer Relevanz sind bekannt dafür, dass sie bezahlt werden, um positiv über Produkte zu sprechen. Genau das ist der Punkt, der trotz gutem Ruf Käufer/innen abschreckt. Menschen aus dem Alltag zu sehen, wie sie Produkte nutzen wirkt authentischer, nahbar und wesentlich vertrauter. Es ist als bekommen deine Kund/innen eine Empfehlung ihrer Nachbarin oder eines engsten Vertrauten.

4 Wege selbst mit UGC User Generated Content zu beginnen

Echte Menschen zeigen echte Produkte in Echtzeit – Marketing on point.

User Generated Content für Unternehmer/innen wie dich – so geht’s

  1. Beginne eine Challenge, einen Trend oder einen Wettbewerb – tolles Beispiel hierfür ist die Makeup Brush Challenge:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.tiktok.com zu laden.

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  1. 1 Kreiere einen Hashtag: er sollte zu deinem Produkt passen oder zu deiner Nische. Erwähne diesen Hashtag immer wieder um ihn bekannt zu machen. Du kannst dafür TikTok oder Instagram nutzen. Bei dieser Strategie brauchst du Geduld, denn gerade kleine Unternehmen brauchen wesentlich länger, bis ein Hashtag sich etabliert hat. Je größer und treuer deine Community ist, desto schneller geht das Ganze.
  2. Zu UGC aufrufen auf deiner Website/deinem online Shop: Beschreibe genau was für eine Art User Generated Content du dir wünschst. Je passgenauer fallen später die Videos aus.
  3. Belohne User, wenn sie deine Produkte öffentlich mit Content teilen: Rabatt-Codes, Codes für freien Eintritt – was immer zu deinem Business passt. Der erstellte Content kostet Zeit und Arbeit, mit diesen kleinen Gesten zeigst du deine Wertschätzung, wenn jemand ganz von alleine, ohne Job Ausschreibung ein Produkt von dir teilt. Wer weiß, vielleicht ergibt sich daraus eine UGC Beziehung für’s Leben. *Ich spreche nicht davon UGC Creators nicht zu bezahlen! Gemeint sind Beiträge, die User erstellen und zum Beispiel eine Marke taggen ohne dabei sich auf einen Job zu bewerben, sondern weil sich das gerade spontan ergeben hat. Das können auch Bilder sein und müssen keine komplexen Videos sein.

 

Tipp: Damit das Ganze funktioniert musst du exakt wissen, was du von dem UGC Creator erwartest. Das bedeutet für dich: kenne deine Zielkund/innen in- und auswendig. Die Content Creators sind auf ein detailliertes Briefing von dir angewiesen. Nur wenn du konkrete Instruktionen gibst kann ein professionelles Video entstehen, das deine Kund/innen anspricht und sofort in Käufer/innen verwandelt.

 

Wie User Generated Content zum Einsatz kommt – Think outside the box! 

  1. Anzeigen: Wie oft hast du durch deine Stories gescrollt und plötzlich tauchte ein Tutorial auf. Zum Beispiel eine junge Dame, die dir erklärt, wie du es schaffst deine Zimmerpflanzen zu bewässern, obwohl du 14 Tage im Urlaub bist. Das ist User Generated Content – sicherlich handelt es sich bei der Story um ein Produkt, dass du dafür einsetzt und das du im Alltag bei einem echten Menschen siehst. 
  2. Auf deiner Website: nutze Bilder von Kund/innen aus Social Media, das sie zeigt wie sie gerade dein Produkt verwenden. Erfrage vorher unbedingt die Nutzungsrechte bei der betreffenden Person ab! Das kann zum Beispiel bei Kleidung ein Bild mit dem Kleidungsstück sein auf dem deine Marke deutlich zu erkennen ist.
  3. E-Mail Marketing: Sammle Bilder deiner Kund/innen, wie sie dein Produkt verwenden im Alltag. Erfrage die Rechte vorher oder rufe ganz einfach dazu öffentlich auf. Du kannst auch ein E-Mail an deine Newsletter Abonnenten schicken und zum Anreiz eine kleine Belohnung anbieten.

Tipp: UGC erzeugt Mehrwert. Bei dem Beispiel oben habe ich gelernt, wie ich es schaffe, dass meine Zimmerpflanze nicht austrocknet, obwohl ich im Urlaub bin. Die Anzeige bringt mir also etwas bei. Veränderst du deine Denkweise, was Werbung/Marketing angeht entstehen unglaublich tolle Inhalte. Frag dich dazu: wie „erleichtert“ mein Produkt den Alltag meiner Kund/innen? 

Fazit und deine nächsten To-Do’s:

User Generated Content für Unternehmer/innen:

  • finde heraus, welches Produkt/welche Dienstleistung sich am besten dafür eignet. Eigentlich gibt es kaum etwas, das nicht funktioniert 🙂
  • überlege, wie du Menschen findest, die für dich diesen Content erstellen – wo findest du sie?
  • bitte sieh das als Investition! Du wirst keinen UGC Creator finden, der für so ein Video auch noch dein Produkt kauft. Ohne Bezahlung geht es nicht!
  • kläre wofür du diesen Content nutzt und was du vom UGC Creator erwartest.
  • erstelle ein klares Briefing für den UGC Creator.
  • schreibe den Job aus und vergib den Auftrag.
  • veröffentliche den Content.

Ich verstehe, wenn UGC User Generated Content für dich immer noch nicht ganz klar ist. Damit sich das ändert nutze mein Impulsgespräch. In 20 Minuten bekommst du wertvolle Ideen, die du sofort umsetzen kannst damit auch dein Business davon profitiert. 👇👇👇👇👇👇👇👇

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